Metoprolol: Wirkung und Einnahme

Metoprolol ist ein Betablocker, der vorrangig am Herzen wirkt, den Puls verlangsamt und den Blutdruck senkt. Eingesetzt wird er unter anderem bei Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, schnellen Herzrhythmusstörungen, nach einem Herzinfarkt und zur Vorbeugung von Migräne. Präparate enthalten entweder Metoprololsuccinat oder Metoprololtartrat, und die Milligramm-Angaben der beiden Salze lassen sich nicht direkt vergleichen. Diese Seite erklärt die Unterschiede, die Einnahme sowie die wichtigsten Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Wofür Metoprolol eingesetzt wird

Metoprolol blockiert bestimmte Beta-Rezeptoren im Körper, vor allem am Herzen. Fachleute sprechen deshalb von einem selektiven Betablocker. Zu seinen bekannten Effekten gehören ein langsamerer Puls und eine blutdrucksenkende Wirkung. Ein weiterer Wirkstoff aus der Gruppe der Betablocker ist Bisoprolol, einen Überblick über Blutdruck- und Herzmedikamente gibt die Kategorie Herz und Blutdruck.

Welche Anwendungsgebiete ein Präparat hat, steht in seiner Packungsbeilage und hängt auch vom Salz ab. Die Gebrauchsinformation von Metoprololsuccinat-Retardtabletten nennt diese Anwendungsgebiete:

  • Bluthochdruck bei Erwachsenen sowie bei Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen
  • koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)
  • schnelle Herzrhythmusstörungen, vor allem solche, die von den Vorhöfen ausgehen
  • Erhaltungstherapie nach einem Herzinfarkt
  • funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom)
  • vorbeugende Behandlung der Migräne
  • stabile, chronische, leichte bis mittelschwere Herzschwäche mit eingeschränkter Pumpfunktion der linken Herzkammer (Auswurfrate bis 40 Prozent), zusätzlich zur Standardtherapie

Succinat oder Tartrat: was der Unterschied bedeutet

Beide Salze enthalten denselben Wirkstoff, die Milligramm-Angabe bezieht sich aber auf das jeweilige Salz. Deshalb stehen auf Packungen mit vergleichbarer Wirkstoffmenge verschiedene Zahlen: Laut Packungsbeilage entspricht eine Retardtablette mit 95 mg Metoprololsuccinat 100 mg Metoprololtartrat. Die Tabelle zeigt die Entsprechungen, die die Gebrauchsinformationen der Succinat-Retardtabletten angeben.

Auch die Anwendungsgebiete unterscheiden sich. Für Metoprololtartrat nennen die Packungsbeilagen Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, funktionelle Herzbeschwerden, schnelle Herzrhythmusstörungen, die Langzeitbehandlung nach einem Herzinfarkt und die Migräneprophylaxe. Eine Herzschwäche gehört dort nicht zu den Anwendungsgebieten; eine manifeste Herzinsuffizienz ist bei Metoprololtartrat sogar eine Gegenanzeige.

Der dritte Unterschied ist die Darreichungsform. Metoprololsuccinat-Retardtabletten setzen den Wirkstoff verzögert frei und werden einmal täglich genommen. Metoprololtartrat gibt es als Retardtablette für die einmal tägliche Einnahme und als nicht retardierte Tablette, die je nach Anwendungsgebiet ein- oder zweimal täglich genommen wird. Ein Wechsel des Salzes, der Stärke oder der Darreichungsform ist deshalb eine ärztliche Entscheidung. Nach den Packungsbeilagen kann ein Präparatewechsel außerdem das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr stärker beeinträchtigen.

Metoprololsuccinat (Retardtablette)entspricht Metoprololtartrat
47,5 mg50 mg
95 mg100 mg
190 mg200 mg

Dosierung laut Packungsbeilage

Die Dosis legt der Arzt individuell fest, vor allem nach dem Behandlungserfolg, und sie darf ohne seine Anweisung nicht geändert werden. Die Tabelle fasst die üblichen Tagesdosen aus den Gebrauchsinformationen der Retardtabletten zusammen; in dieser Form werden beide Salze einmal täglich genommen.

AnwendungsgebietMetoprololsuccinat (Retardtablette)Metoprololtartrat (Retardtablette)
Bluthochdruck47,5 mg, bei Bedarf 95 bis 190 mg100 mg
Koronare Herzkrankheit47,5 bis 190 mg100 bis 200 mg
Schnelle Herzrhythmusstörungen47,5 bis 190 mg100 bis 200 mg
Langzeitbehandlung nach Herzinfarkt95 bis 190 mg100 bis 200 mg
Funktionelle Herzbeschwerden47,5 bis 190 mg100 mg
Vorbeugung von Migränemeist 95 mg, Bereich 95 bis 190 mg100 bis 200 mg
HerzschwächeBeginn mit 11,88 mg (NYHA III) oder 23,75 mg (NYHA II), danach stufenweise Steigerung bis 190 mg oder bis zur höchsten vertragenen Dosis; die Schritte legt der Arzt festkein Anwendungsgebiet; manifeste Herzinsuffizienz ist eine Gegenanzeige

So werden die Tabletten eingenommen

Metoprololsuccinat-Retardtabletten werden laut Gebrauchsinformation einmal täglich genommen, vorzugsweise zum Frühstück, mit mindestens einem halben Glas Wasser. Sie dürfen nicht zerkaut oder zerkleinert werden; Tabletten mit Bruchkerbe lassen sich teilen, wenn die Packungsbeilage des jeweiligen Präparats das erlaubt. Tartrat-Retardtabletten werden unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit nach den Mahlzeiten genommen. Nicht retardierte Tartrat-Tabletten nimmt man ebenfalls nach dem Essen, bei einmal täglicher Gabe morgens, bei zweimal täglicher Gabe morgens und abends.

Haben Sie eine Einnahme vergessen, nehmen Sie beim nächsten Mal nicht die doppelte Menge, sondern setzen die Behandlung wie verordnet fort. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist für Metoprololsuccinat keine Dosisanpassung nötig, bei schwerer Leberfunktionsstörung kann eine niedrigere Dosis erforderlich sein. Für Menschen über 80 Jahre liegen nicht genügend Erfahrungen vor, deshalb wird die Dosis bei ihnen besonders vorsichtig gesteigert.

Warum Metoprolol nicht abrupt abgesetzt wird

Ein Betablocker wird nicht von einem Tag auf den anderen weggelassen. Nach den Packungsbeilagen kann ein abruptes Absetzen zu einer Minderdurchblutung des Herzmuskels mit verstärkter Angina pectoris, zu einem Herzinfarkt oder zum erneuten Anstieg des Blutdrucks führen. Eine bestehende Herzschwäche kann sich verschlechtern, und das Risiko eines Herzinfarkts und eines plötzlichen Herztodes steigt.

Für Metoprololsuccinat beschreibt die Gebrauchsinformation ein Ausschleichen über mindestens zwei Wochen: Die Dosis wird schrittweise halbiert, bis eine halbe Retardtablette zu 23,75 mg erreicht ist, also 11,88 mg. Diese letzte Dosis wird mindestens vier Tage genommen, bevor die Behandlung endet. Treten dabei Beschwerden auf, wird langsamer reduziert. Den Zeitplan legt der Arzt fest, der Ihre Behandlung begleitet.

Zwei Situationen brauchen besondere Aufmerksamkeit. Wird zusätzlich Clonidin genommen und soll dieses abgesetzt werden, muss Metoprolol einige Tage früher beendet werden. Vor einer Operation sollte der Narkosearzt wissen, dass Sie einen Betablocker einnehmen.

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Die folgenden Häufigkeiten stammen aus der Gebrauchsinformation der Metoprololsuccinat-Retardtabletten. Zentralnervöse Beschwerden wie Müdigkeit, Schwindel oder Schlafstörungen treten laut Packungsbeilage von Metoprololtartrat vor allem zu Beginn der Behandlung auf.

Informieren Sie umgehend einen Arzt oder Notarzt bei Herzschmerzen, Atemnot oder einer Gelbfärbung von Haut oder Augen; bei starken Brustschmerzen oder schwerer Atemnot wählen Sie die 112. Für Menschen mit Diabetes ist wichtig, dass Metoprolol Warnzeichen einer Unterzuckerung wie Herzrasen und Zittern abschwächen kann, während Schwitzen verstärkt sein kann. Der Blutzucker wird deshalb regelmäßig kontrolliert.

  • Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Behandelten): deutlicher Blutdruckabfall, vor allem beim Aufstehen aus dem Liegen, sowie Müdigkeit
  • Häufig (bis zu 1 von 10): langsamer Puls, Gleichgewichtsstörungen, Herzklopfen, Schwindel, Kopfschmerzen, Atemnot bei Anstrengung, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, kalte Hände und Füße
  • Gelegentlich (bis zu 1 von 100): unter anderem vorübergehend stärkere Beschwerden einer Herzschwäche, Schmerzen in der Herzgegend, Kribbeln oder Taubheit der Haut, Verkrampfung der Atemwege, Erbrechen, Hautausschlag, vermehrtes Schwitzen, Muskelkrämpfe, Gewichtszunahme, Wassereinlagerungen, Depression, Konzentrations- und Schlafstörungen, Albträume
  • Selten (bis zu 1 von 1.000): unter anderem Herzrhythmusstörungen, Sehstörungen, trockene oder gereizte Augen, Mundtrockenheit, Haarausfall, auffällige Leberwerte, Impotenz und andere Sexualstörungen, Nervosität
  • Sehr selten (bis zu 1 von 10.000): unter anderem Veränderungen des Blutbilds, Ohrgeräusche, Verschlechterung einer Schuppenflechte, Gelenkschmerzen, Leberentzündung, Gedächtnisstörungen und Verwirrtheit

Wann Metoprolol nicht genommen werden darf

Die Gebrauchsinformation von Metoprololsuccinat nennt unter anderem diese Gegenanzeigen.

  • Allergie gegen Metoprolol, andere Betablocker oder einen sonstigen Bestandteil
  • AV-Block 2. oder 3. Grades, Sick-Sinus-Syndrom oder ein Puls unter 50 Schlägen pro Minute
  • eine nicht unter Kontrolle gebrachte Herzschwäche oder eine Behandlung mit herzstärkenden Beta-Agonisten
  • ein Herzinfarkt mit Schock
  • sehr schlechte Durchblutung von Händen, Armen, Beinen oder Füßen
  • niedriger Blutdruck, durch den Sie sich schwach fühlen
  • Übersäuerung des Blutes (metabolische Azidose)
  • schweres Bronchialasthma oder ein anderes schwerwiegendes Atemproblem
  • gleichzeitige Einnahme von MAO-Hemmern
  • ein unbehandelter Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom)
  • Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ oder andere Antiarrhythmika wie Disopyramid, die in die Vene gegeben werden

Vorsicht bei Asthma, Diabetes und in der Schwangerschaft

Vor Beginn sollte der Arzt wissen, ob Sie an Asthma, Diabetes, einem AV-Block 1. Grades, Durchblutungsstörungen wie dem Raynaud-Syndrom, einer Schilddrüsenüberfunktion oder einer Schuppenflechte leiden oder gelitten haben. Bei einer Schilddrüsenüberfunktion kann Metoprolol deren Zeichen verschleiern. Betablocker können außerdem allergische Reaktionen verstärken, und Adrenalin wirkt bei manchen Behandelten nicht wie gewünscht; das ist bei schweren Allergien und bei einer Hyposensibilisierung wichtig.

In der Schwangerschaft darf Metoprolol nur nach strenger Abwägung durch den Arzt eingesetzt werden, weil es die Durchblutung der Plazenta vermindern und so das Wachstum des Kindes beeinträchtigen kann. Die Packungsbeilagen sehen vor, die Behandlung 48 bis 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin zu beenden; ist das nicht möglich, wird das Neugeborene in den ersten 48 bis 72 Stunden sorgfältig überwacht. Metoprolol reichert sich in der Muttermilch an. Bei üblichen Dosen ist nicht mit Nebenwirkungen beim Kind zu rechnen, gestillte Säuglinge werden aber auf Anzeichen einer Arzneimittelwirkung beobachtet.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Metoprolol kann die Wirkung anderer Blutdrucksenker verstärken, zum Beispiel eines Sartans wie Valsartan; welche Kombination passt, entscheidet der Arzt anhand Ihrer Werte. Alkohol kann die Konzentration von Metoprolol im Blut erhöhen, umgekehrt kann der Blutalkohol stärker ansteigen und langsamer abfallen. Teilen Sie bei jeder neuen Verordnung mit, dass Sie Metoprolol nehmen, auch bei rezeptfreien Mitteln. Wichtige Wechselwirkungen laut Packungsbeilage:

  • Verapamil, Diltiazem und Mittel gegen Herzrhythmusstörungen wie Amiodaron, Propafenon, Chinidin oder Disopyramid: Herzkraft und Puls können zu stark sinken
  • Digitalis-Glykoside: zu langsamer Puls und verzögerte Erregungsleitung im Herzen möglich
  • Clonidin: beim Absetzen wird zuerst Metoprolol beendet und einige Tage später Clonidin
  • Insulin und Tabletten gegen Diabetes: Unterzuckerungen können verstärkt oder verlängert sein, ihre Warnzeichen abgeschwächt
  • starke Hemmstoffe des Leberenzyms CYP2D6, etwa bestimmte Antidepressiva, Antiarrhythmika, Antihistaminika, H2-Blocker, Neuroleptika oder COX-2-Hemmer: Der Metoprolol-Spiegel kann steigen
  • Rifampicin senkt den Metoprolol-Spiegel; Indometacin und andere Entzündungshemmer können die Blutdrucksenkung abschwächen
  • Adrenalin, Noradrenalin und andere Sympathomimetika, etwa in Hustenmitteln, Nasen- oder Augentropfen: Blutdruckanstieg möglich
  • andere Betablocker, auch in Augentropfen mit Timolol: enge ärztliche Überwachung nötig
  • Nitroglyzerin und Prazosin: stärkerer Blutdruckabfall, bei Prazosin vor allem nach der ersten Dosis beim Aufstehen

Wann ein Arztbesuch vor Ort nötig ist

Eine Behandlung mit einem Betablocker braucht regelmäßige Kontrollen in der Praxis, die sie begleitet, und ein Fragebogen ersetzt diese Kontrollen nicht. In den folgenden Situationen sollten Sie sich persönlich ärztlich untersuchen lassen. Außerhalb der Sprechzeiten erreichen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117; bei Brustschmerzen, schwerer Atemnot oder Bewusstlosigkeit rufen Sie den Notruf 112.

  • Beginn einer Behandlung und jede Dosissteigerung, besonders bei Herzschwäche
  • ein Ruhepuls unter 50 Schlägen pro Minute, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle
  • zunehmende Kurzatmigkeit oder geschwollene Knöchel als mögliche Zeichen einer sich verschlechternden Herzschwäche
  • Schmerzen in der Brust, die neu sind oder häufiger auftreten
  • Schwangerschaft oder Kinderwunsch
  • eine geplante Umstellung auf ein anderes Salz oder eine andere Darreichungsform

Folgerezept für Metoprolol: so läuft die ärztliche Prüfung

Wenn Sie Metoprolol bereits nehmen, können Sie über einen medizinischen Fragebogen eine ärztliche Verschreibung anfragen. Die Angaben prüft der Arzt Damian Wojno (polnische Approbation, Nr. 3211301). Er kann Unterlagen anfordern, etwa einen aktuellen Medikationsplan, einen Arztbrief oder Ihre letzten Blutdruck- und Pulswerte. Er kann die Verschreibung auch ablehnen oder Ihnen eine Untersuchung in einer Praxis vor Ort empfehlen; einen Anspruch auf eine Verschreibung gibt es nicht. Eine Videosprechstunde, ein Telefonat oder einen Live-Chat gibt es bei diesem Ablauf nicht.

Halten Sie für die Anfrage bereit, welches Präparat Sie nehmen: Salz (Succinat oder Tartrat), Stärke, Retard- oder normale Tablette und Ihre Tagesdosis. Fällt die Prüfung positiv aus, erhalten Sie die ärztliche Verschreibung als PDF per E-Mail. Über die Abgabe entscheidet die Apotheke. Wie die Anfrage insgesamt abläuft, erklärt die Seite zum Folgerezept.

Was kostet das?

Für die ärztliche Prüfung fällt eine Gebühr an; den Betrag zeigt der Button, bevor Sie den Fragebogen absenden. Das Medikament selbst bezahlen Sie in der Apotheke. Ob Ihre gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherung etwas erstattet, klären Sie direkt mit ihr. Wenn Sie Metoprolol wie bisher als Kassenleistung beziehen möchten, ist die Verordnung aus der Hausarztpraxis, die Ihre Behandlung begleitet, der übliche Weg.

Ist Metoprolol rezeptfrei erhältlich?

Nein. Metoprolol steht ohne Einschränkung in Anlage 1 der Arzneimittelverschreibungsverordnung und ist damit in jeder Stärke und Darreichungsform verschreibungspflichtig. Abgegeben wird es in der Apotheke nur gegen eine ärztliche Verschreibung.

Kann ich Metoprololsuccinat gegen Metoprololtartrat tauschen?

Nur auf ärztliche Anweisung. Die Milligramm-Angaben unterscheiden sich, denn 95 mg Succinat entsprechen 100 mg Tartrat. Nicht retardierte Tartrat-Tabletten werden je nach Anwendungsgebiet ein- oder zweimal täglich genommen, und in den ausgewerteten Packungsbeilagen ist eine Herzschwäche nur bei Metoprololsuccinat ein Anwendungsgebiet, bei Metoprololtartrat dagegen eine Gegenanzeige.

Darf ich unter Metoprolol Alkohol trinken?

Laut Packungsbeilage kann Alkohol den Metoprolol-Spiegel erhöhen, und der Blutalkohol kann stärker ansteigen und langsamer abfallen. Zudem ist die Fahrtüchtigkeit bei gleichzeitigem Alkoholgenuss stärker beeinträchtigt. Wie viel Alkohol für Sie vertretbar ist, besprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Macht Metoprolol müde?

Müdigkeit gehört laut Gebrauchsinformation zu den sehr häufigen Nebenwirkungen, Schwindel zu den häufigen. Solche Beschwerden können das Reaktionsvermögen im Straßenverkehr und beim Bedienen von Maschinen beeinträchtigen, besonders bei Behandlungsbeginn, nach einer Dosiserhöhung und bei einem Präparatewechsel. Bleiben die Beschwerden bestehen, sprechen Sie bei der nächsten Kontrolle darüber.

Nimmt die Apotheke die Verschreibung aus dem Fragebogen an?

Über die Abgabe entscheidet die Apotheke. Apotheken prüfen eine Verschreibung unter anderem auf die Unterschrift, und Verschreibungen aus anderen EU-Staaten werden in Deutschland nicht immer beliefert. Die Verschreibung stellt ein in Polen approbierter Arzt aus. Fragen Sie deshalb vor Ihrer Anfrage in der Apotheke nach, in der Sie das Medikament abholen möchten.