Omeprazol: Wirkung und Einnahme

Omeprazol gehört zu den Protonenpumpenhemmern und verringert die Menge an Säure, die der Magen bildet. Es wird bei Refluxkrankheit, bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren, zum Schutz vor Geschwüren unter bestimmten Schmerz- und Rheumamitteln und bei Geschwüren durch Helicobacter pylori eingesetzt. Ohne Rezept gibt es nur 20 mg zur kurzen Selbstbehandlung von Sodbrennen in kleinen Packungen, alles andere ist verschreibungspflichtig. Diese Seite erklärt Dosierung, Dauer, Risiken einer längeren Einnahme und den Ablauf einer Folgeverordnung.

Wie Omeprazol wirkt und wofür es eingesetzt wird

Protonenpumpenhemmer unterdrücken die Bildung von Magensaft, indem sie ein Enzym hemmen; die Säuremenge im Magen sinkt. Damit die Magensäure den Wirkstoff nicht zersetzt, enthalten die Kapseln magensaftresistent überzogene Pellets, die ihn erst im Darm freigeben. Zu den in Deutschland zugelassenen Präparaten gehört Antra MUPS, das den Wirkstoff als Omeprazol-Magnesium enthält; die meisten anderen sind nach dem Wirkstoff benannt.

Laut Gebrauchsinformation eines verschreibungspflichtigen 20-mg-Präparats wird Omeprazol bei Erwachsenen in diesen Fällen angewendet:

  • Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD): Säure aus dem Magen gelangt in die Speiseröhre und verursacht Sodbrennen, Schmerzen und Entzündungen.
  • Geschwüre im Zwölffingerdarm oder im Magen, auch zur Vorbeugung eines erneuten Geschwürs.
  • Geschwüre mit Helicobacter pylori, zusammen mit Antibiotika.
  • Geschwüre durch nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) und deren Vorbeugung während einer NSAR-Behandlung.
  • Zu viel Magensäure durch eine Geschwulst der Bauchspeicheldrüse (Zollinger-Ellison-Syndrom).

Ist Omeprazol rezeptfrei?

Nur in einem eng gefassten Fall. Nach Anlage 1 der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) ist Omeprazol verschreibungspflichtig, ausgenommen zur Behandlung von Sodbrennen und saurem Aufstoßen mit 20 mg als Einzel- und Tageshöchstdosis, für höchstens 14 Tage und in Packungen bis 280 mg Wirkstoff, also 14 Kapseln zu 20 mg. Andere Stärken, größere Packungen und übrige Anwendungsgebiete wie Geschwüre bleiben verschreibungspflichtig.

Die rezeptfreien Packungen sind laut ihrer Gebrauchsinformation für Erwachsene zur kurzzeitigen Behandlung von Refluxbeschwerden bestimmt: eine Kapsel zu 20 mg einmal täglich über 14 Tage, nicht länger ohne ärztlichen Rat und nicht zur Vorbeugung. Einen Überblick über rezeptfreie und verschreibungspflichtige Säureblocker gibt die Seite Magen und Verdauung.

Ärztlichen Rat sollten Sie laut dieser Packungsbeilage vor oder während der Selbstbehandlung einholen, wenn:

  • Sie über 55 Jahre alt sind und die Beschwerden neu sind oder sich kürzlich verändert haben,
  • Sie früher ein Magengeschwür oder eine Operation im Magen-Darm-Bereich hatten,
  • Sie seit mindestens vier Wochen ständig Sodbrennen oder Verdauungsbeschwerden haben oder durchgehend dagegen behandelt werden,
  • Sie eine Gelbsucht oder eine schwere Lebererkrankung haben.

Dosierung laut Gebrauchsinformation

Wie viel und wie lange Sie Omeprazol einnehmen, legt der Arzt fest. Die Tabelle zeigt die empfohlenen Dosierungen für Erwachsene aus der Packungsbeilage eines verschreibungspflichtigen 20-mg-Präparats, die letzte Zeile aus der eines rezeptfreien; maßgeblich bleibt Ihre Verordnung.

Kinder über einem Jahr mit mindestens 10 kg Körpergewicht können Omeprazol bei Refluxkrankheit erhalten, Kinder über vier Jahren auch bei Geschwüren durch Helicobacter pylori; die Dosis richtet sich nach dem Gewicht. Kindern unter einem Jahr oder unter 10 kg darf Omeprazol laut Packungsbeilage nicht gegeben werden.

Die Helicobacter-Therapie kombiniert Omeprazol mit zwei der Antibiotika Amoxicillin, Clarithromycin und Metronidazol. Ob ein Antibiotikum verordnet wird, entscheidet der Arzt nach Prüfung des Einzelfalls; viele Infektionen müssen vor Ort untersucht werden. Reste eines früher verordneten Antibiotikums werden dafür nicht verwendet.

Anwendungsgebiet (Erwachsene)DosisDauer
Refluxkrankheit mit leicht geschädigter Speiseröhre20 mg einmal täglich4 bis 8 Wochen; ist die Speiseröhre nicht verheilt, möglicherweise 40 mg für weitere 8 Wochen
Nach Abheilung der Speiseröhre10 mg täglichnach ärztlicher Festlegung
Refluxbeschwerden ohne Schädigung der Speiseröhre10 mg einmal täglichnach ärztlicher Festlegung
Zwölffingerdarmgeschwür20 mg einmal täglich2 Wochen, bei Bedarf 2 weitere; heilt es nicht ab, 40 mg einmal täglich für 4 Wochen
Magengeschwür20 mg einmal täglich4 Wochen, bei Bedarf 4 weitere; heilt es nicht ab, 40 mg einmal täglich für 8 Wochen
Vorbeugung erneuter Geschwüre10 oder 20 mg einmal täglich, bei Bedarf 40 mgnach ärztlicher Festlegung
Geschwüre durch NSAR20 mg einmal täglich4 bis 8 Wochen
Vorbeugung von Geschwüren während einer NSAR-Behandlung20 mg einmal täglichnach ärztlicher Festlegung
Geschwüre durch Helicobacter pylori20 mg zweimal täglich, dazu zwei Antibiotika1 Woche
Zollinger-Ellison-Syndrom60 mg täglich, Anpassung nach Bedarfnach ärztlicher Festlegung
Sodbrennen, Selbstbehandlung mit rezeptfreier Packung20 mg einmal täglich14 Tage, länger nur nach ärztlichem Rat

Omeprazol richtig einnehmen

Die Packungsbeilage empfiehlt die Einnahme am Morgen; die Kapsel kann zu einer Mahlzeit oder auf nüchternen Magen genommen werden. Schlucken Sie die Kapsel im Ganzen mit einem halben Glas Wasser, ohne sie zu zerkauen oder zu zerdrücken: Die überzogenen Pellets darin schützen den Wirkstoff vor der Magensäure. Bei Tabletten und Präparaten anderer Hersteller können die Angaben abweichen; maßgeblich ist Ihre Packungsbeilage.

Fällt das Schlucken schwer, darf die Kapsel geöffnet werden. Den Inhalt schlucken Sie mit einem halben Glas Wasser oder verrühren ihn in stillem Wasser, einem säurehaltigen Fruchtsaft wie Apfel- oder Orangensaft oder in Apfelmus und trinken die Mischung innerhalb von 30 Minuten. Spülen Sie das Glas mit einem halben Glas Wasser nach, damit keine Pellets zurückbleiben.

Eine vergessene Dosis nehmen Sie ein, sobald Sie daran denken, außer es ist schon fast Zeit für die nächste; eine doppelte Menge nehmen Sie nicht. Haben Sie mehr eingenommen als vorgesehen, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke.

Wie lange darf man Omeprazol einnehmen?

Das hängt vom Anwendungsgebiet ab. Ohne Rezept sind es höchstens 14 Tage; halten die Beschwerden danach an oder nehmen sie zu, ist ärztlicher Rat vorgesehen. Ärztlich verordnet reicht die Spanne von einer Woche bei der Helicobacter-Therapie über mehrere Wochen bei Geschwüren und geschädigter Speiseröhre bis zu einer Langzeitbehandlung, die länger als ein Jahr dauern kann.

Bei einer Einnahme über mehr als ein Jahr überwacht Sie Ihr Arzt laut Packungsbeilage möglicherweise regelmäßig; neue oder unerwartete Beschwerden sollten Sie jedes Mal ansprechen. Nach der Gesundheitsinformation des IQWiG werden Mittel gegen Reflux entweder durchgehend oder nach Bedarf eingenommen, also wenn Beschwerden auftreten oder zu erwarten sind, und bis sie aufhören. Welches Schema passt, legt der Arzt fest.

Was bei längerer Einnahme wichtig ist

Vor allem bei längerer Einnahme sind diese Punkte aus der Gebrauchsinformation wichtig; sprechen Sie sie bei Kontrollen oder im Fragebogen an:

  • Knochenbrüche: Protonenpumpenhemmer können das Risiko für Brüche von Hüfte, Handgelenk und Wirbelsäule leicht erhöhen, besonders nach mehr als einem Jahr. Wichtig ist das bei Osteoporose und unter Kortikosteroiden.
  • Vitamin B12: Die Aufnahme kann sinken. Mögliche Hinweise auf einen Mangel sind extreme Müdigkeit, Kribbeln, eine wunde, rote Zunge, Muskelschwäche, Sehstörungen oder Gedächtnisprobleme.
  • Magnesium: Nach mehr als drei Monaten kann der Magnesiumspiegel sinken, erkennbar etwa an Erschöpfung, Muskelzuckungen, Krämpfen, Schwindel oder schnellerem Herzschlag; der Arzt kontrolliert die Werte möglicherweise regelmäßig.
  • Haut: Ein Ausschlag an Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, eventuell mit Gelenkschmerzen, gehört rasch ärztlich beurteilt; unter Umständen muss die Behandlung enden.
  • Nieren: Weniger Urin, Blut im Urin oder Fieber mit Hautausschlag und steifen Gelenken können auf eine Entzündung der Nieren hinweisen.
  • Laborwerte: Ist ein Bluttest auf Chromogranin A geplant, sprechen Sie die Einnahme vorher an.

Nebenwirkungen von Omeprazol

Als häufige Nebenwirkungen, die bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen können, nennt die Packungsbeilage Kopfschmerzen, Durchfall, Bauchschmerzen, Verstopfung, Blähungen, Übelkeit oder Erbrechen sowie gutartige Magenpolypen. Gelegentlich, bei bis zu 1 von 100 Behandelten, treten unter anderem geschwollene Füße und Knöchel, Schlafstörungen, Schwindel, Kribbeln, veränderte Leberwerte und juckender Hautausschlag auf.

Selten sind unter anderem Veränderungen des Blutbilds, ein niedriger Natriumspiegel, Verwirrtheit, verschwommenes Sehen, Haarausfall sowie Gelenk- und Muskelschmerzen. Ohne bekannte Häufigkeit kommt eine Darmentzündung mit Durchfall vor.

Beenden Sie die Einnahme und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt bei Zeichen einer schweren allergischen Reaktion wie plötzlich pfeifender Atmung oder Schwellung von Lippen, Zunge und Rachen, bei geröteter Haut mit Blasen oder Hautablösung, bei großflächigem Ausschlag mit Fieber und vergrößerten Lymphknoten sowie bei gelber Haut, dunklem Urin und Müdigkeit. Fieber mit stark geschwächtem Allgemeinzustand oder mit Schmerzen in Nacken, Rachen oder Mund kann sehr selten auf einen Mangel an weißen Blutkörperchen hinweisen und erfordert so schnell wie möglich einen Bluttest. Verdachtsfälle können Sie dem BfArM melden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Zusammen mit Nelfinavir, einem Mittel gegen HIV, darf Omeprazol nicht eingenommen werden. Nehmen Sie Clopidogrel ein, das Blutgerinnseln vorbeugt, sollen Sie das laut Packungsbeilage ausdrücklich Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke mitteilen. Hintergründe zu Gerinnungshemmern finden Sie in der Übersicht zur Blutverdünnung.

Informieren Sie Arzt und Apotheke außerdem über alle weiteren Arzneimittel, auch rezeptfreie und pflanzliche, insbesondere über:

  • Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol oder Voriconazol gegen Pilzinfektionen
  • Digoxin bei Herzerkrankungen sowie Diazepam
  • Phenytoin bei Epilepsie: Beim Beginn und beim Beenden von Omeprazol muss der Arzt Sie überwachen
  • Warfarin und andere Vitamin-K-Antagonisten zur Blutverdünnung: Auch hier kann eine Überwachung nötig sein
  • Rifampicin gegen Tuberkulose sowie Atazanavir und Saquinavir gegen HIV
  • Tacrolimus nach Organtransplantationen und Johanniskraut
  • Cilostazol bei Schaufensterkrankheit und Erlotinib zur Krebsbehandlung
  • Methotrexat in hoher Dosis: Der Arzt setzt Omeprazol dann möglicherweise vorübergehend ab

Schwangerschaft, Stillzeit und Verkehrstüchtigkeit

Sind Sie schwanger, planen Sie eine Schwangerschaft oder stillen Sie, fragen Sie vor der Einnahme Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Omeprazol geht in die Muttermilch über, ein Einfluss auf das Kind ist bei therapeutischen Dosen laut Packungsbeilage aber unwahrscheinlich; die Entscheidung trifft der Arzt.

Eine Beeinträchtigung beim Autofahren ist unwahrscheinlich; bei Schwindel oder Sehstörungen sollten Sie aber nicht fahren. Die ausgewerteten Kapseln enthalten Sucrose: Bei einer Zuckerunverträglichkeit sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt.

Warnzeichen: wann eine Praxis vor Ort nötig ist

Für die folgenden Beschwerden ist ein Fragebogen nicht der richtige Weg. Sie gehören in Ihre Hausarztpraxis, außerhalb der Sprechzeiten zum ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 und im Notfall zum Rettungsdienst unter 112.

Omeprazol kann Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken. Sprechen Sie laut Packungsbeilage umgehend mit einem Arzt, wenn vor oder während der Einnahme eines dieser Zeichen auftritt:

  • starker Gewichtsverlust ohne erkennbaren Grund zusammen mit Schluckbeschwerden
  • Bauchschmerzen oder Verdauungsstörungen
  • Erbrechen von Nahrung oder Blut
  • schwarzer Stuhl als Hinweis auf Blut im Stuhl
  • schwerer oder anhaltender Durchfall, denn Omeprazol wird mit einer geringen Zunahme ansteckender Durchfälle in Verbindung gebracht
  • schwere Leberprobleme

Folgerezept für Omeprazol: so läuft die Bewertung ab

Wurde Ihnen Omeprazol bereits verordnet und soll die Behandlung weiterlaufen, können Sie eine Folgeverordnung über einen medizinischen Fragebogen anfragen. Ihre Angaben bewertet der Arzt Damian Wojno (polnische Approbation, Nr. 3211301). Er kann Unterlagen anfordern, die Verordnung ablehnen oder Sie an eine Praxis vor Ort verweisen. Ein Gespräch per Video, Telefon oder Live-Chat findet nicht statt.

Hilfreich sind Angaben zu Diagnose, Stärke, Dosis, bisheriger Dauer der Einnahme und weiteren Arzneimitteln; einen Arztbrief, einen Befund oder Ihren Medikationsplan kann der Arzt anfordern, Sie senden ihn dann über den Chat in Ihrem Konto. Bei neuen oder veränderten Beschwerden entscheidet der Arzt, ob Ihre Angaben ausreichen.

Ist die Bewertung positiv, erhalten Sie die ärztliche Verschreibung als PDF per E-Mail. Über die Abgabe entscheidet die Apotheke. Den Ablauf im Einzelnen beschreibt die Seite zum Folgerezept, Hinweise zur Vorbereitung enthält der Beitrag Folgerezept für Dauermedikation anfordern.

Was kostet das?

Die Gebühr für die ärztliche Bewertung zeigt der Button auf dieser Seite; das Arzneimittel ist darin nicht enthalten. Omeprazol selbst bezahlen Sie in der Apotheke. Ob Ihre gesetzliche Krankenkasse oder private Krankenversicherung Kosten erstattet, klären Sie direkt mit ihr.

Für rezeptfreie Packungen gilt § 34 Abs. 1 SGB V: Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel sind von der Versorgung durch die gesetzliche Krankenversicherung ausgeschlossen. Ausnahmen bestehen unter anderem für versicherte Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

Ist Omeprazol 40 mg rezeptfrei?

Nein. Die Ausnahme in der AMVV erlaubt ohne Rezept nur eine Einzeldosis von 20 mg, Präparate mit 40 mg gibt es nur auf ärztliche Verschreibung. Die Gebrauchsinformation sieht 40 mg vor allem vor, wenn ein Geschwür oder eine geschädigte Speiseröhre mit 20 mg nicht abheilt.

Wie schnell wirkt Omeprazol bei Sodbrennen?

Laut Packungsbeilage des rezeptfreien Präparats kann es nötig sein, die Kapsel zwei bis drei Tage hintereinander einzunehmen, bis die Beschwerden nachlassen. Eine höhere Tagesdosis als 20 mg ist dabei nicht vorgesehen.

Soll man Omeprazol morgens oder abends einnehmen?

Empfohlen ist der Morgen. Bei der zweimal täglichen Einnahme, etwa während der einwöchigen Helicobacter-Therapie, gelten die Zeitpunkte, die auf Ihrer Verordnung stehen.

Kann man Omeprazol einfach absetzen?

Wurde Omeprazol ärztlich verordnet, sprechen Sie vor dem Absetzen mit Ihrem Arzt oder Ihrer Apotheke, so empfiehlt es die Packungsbeilage. Ob Sie die Einnahme beenden, die Dosis verringern oder nach Bedarf einnehmen, hängt davon ab, wofür Sie das Mittel nehmen.

Hilft Omeprazol als Magenschutz bei Schmerzmitteln?

Bei nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) kann Omeprazol laut Gebrauchsinformation eingesetzt werden, um Geschwüren in Magen und Zwölffingerdarm vorzubeugen; empfohlen sind dann 20 mg einmal täglich. Ob ein solcher Magenschutz in Ihrem Fall nötig ist, entscheidet der Arzt.

Was unterscheidet Omeprazol von Pantoprazol?

Beide sind Protonenpumpenhemmer und verringern die Säurebildung im Magen. Rezeptfrei sind beide nur in eng gefassten, unterschiedlich formulierten Ausnahmen der AMVV. Wer auf einen anderen Protonenpumpenhemmer allergisch reagiert hat, darf Omeprazol nicht einnehmen; ein Wechsel zwischen den Wirkstoffen ist eine ärztliche Entscheidung.

Nimmt die Apotheke die ärztliche Verschreibung an?

Über die Abgabe entscheidet die Apotheke. Sie prüft unter anderem die Unterschrift, und Verschreibungen aus anderen EU-Staaten, hier aus Polen, werden in deutschen Apotheken mitunter abgelehnt. Fragen Sie deshalb vor Ihrer Anfrage in der Apotheke nach, in der Sie Omeprazol holen möchten.